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Daten

Kategorie Rückspiegel
Titel Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolets der Baureihe w124, 1993 - 1997
Hersteller Mercedes-Benz
Modell 300 CE-24 E200 E220 E320 E36 AMG
Plattform w124
Bauart Cabrio
Bauzeit 1993 - 1997
Stückzahl 33.952
KW / PS E200/136 E220/150 E320/220 E36/272 PS
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Beschreibung

Mercedes-Benz E Klasse Cabriolets

Die E-Klasse-Cabriolets der Baureihe w124, 1993 - 1997

Mercedes-Benz E Klasse w124 300 CE-24 Cabriolet

Mercedes-Benz E Klasse w124 200E 220E 320E  E36 AMG


Im Juni 1993 wurde das 300 CE-24 Cabriolet gemeinsam mit den  übrigen Modellen der Baureihe 124 stilistisch überarbeitet und den  anderen Typenreihen angepaßt. Auffälligstes Kennzeichen der  modifizierten Varianten stellte die nach dem Vorbild der S-Klasse  umgestaltete Kühlermaske dar.

Bei diesem sogenannten  "Plakettenkühler" war der im Vergleich zur bisherigen Ausführung  wesentlich schmalere Chromrahmen harmonisch in die Motorhaube  integriert; der Mercedes-Stern saß wie bei den S-Klasse Limousinen  auf der Haube. Nicht zu übersehen waren die Änderungen an den  Leuchteinheiten:

Die vorderen Blinkleuchten hatten farblose  Deckgläser erhalten, und die Heckleuchten wiesen bichromatische  Abdeckungen auf, die im Bereich des Blink- und Rückfahrlichts  einheitlich weißgrau gefärbt waren. Das gelbe Blinklicht wurde  dabei vorn wie hinten über farbige Glühbirnen erzeugt.

Weitere  Änderungen betrafen die Stoßfänger, deren Schutzleisten nun in der  Farbe der Anbauteile lackiert waren. Die Schutzleiste des  Heckstoßfängers hatte man außerdem bis zu den Radausschnitten  verlängert.

 Im Rahmen dieser Modellpflege wurde das Cabriolet nicht nur  optisch aktualisiert, sondern auch mit neuen Motoren ausgestattet,  die bei den anderen Karosserievarianten der Mittleren Klasse  bereits im Oktober 1992 eingeführt worden waren.

Der  3,2-l-Sechszylinder mit Vierventiltechnik trat nun auch im  Cabriolet die Nachfolge des bewährten 3,0-l-Vierventilers an. Seine  Nennleistung war im Vergleich zum Vorgänger zwar gleich geblieben,  wurde aber 900 /min früher erreicht; das Drehmomentmaximum lag  deutlich höher und war ebenfalls zu niedrigeren Drehzahlen  verschoben. Abgas- und Geräuschemissionen konnten dadurch  wirkungsvoll reduziert werden. 

Als grundlegende Neuerung wurde nun auch eine  Vierzylinder-Variante des Cabriolets angeboten, die mehr als  20.000,- DM billiger war als ihr Sechszylinder-Pendant. Das neue  Einsteigermodell verfügte über den 150 PS starken  2,2-l-Vierventilmotor, der seit seinem Erscheinen im Oktober 1992  in der Limousine, dem T-Modell und dem Coupé der Baureihe 124  verwendet wurde.

Ausschließlich für den Export nach Italien, Griechenland und  Portugal wurde das Cabriolet auch mit der 2,0-l-Version des  Vierzylinder-Vierventilers ausgerüstet, der eine Leistung von  136 PS mobilisierte und bereits seit Oktober 1992 in der  Exportversion des Coupés zum Einsatz kam.  

Alle drei Varianten waren nun serienmäßig mit dem zuvor nur  gegen Aufpreis erhältlichen elektrohydraulischen Verdeck  ausgestattet, das zudem einen geänderten Innenbezug mit  verbesserter Wärme- und Schallisolation erhalten hatte. 

Mit dem Verkaufsbeginn der überarbeiteten Modelle trat im Juni  1993 auch für die Baureihe 124 eine neue Nomenklatur in Kraft.  Analog zur S-Klasse und zur neuen C-Klasse hieß die Mittlere Klasse  nun E-Klasse, und die Typenbezeichnungen folgten einem  modifizierten System. Dabei war ein Buchstabenkürzel, das die  Klassenzugehörigkeit dokumentierte, der dreistelligen Zahl, die  nach wie vor auf dem Hubraum basierte, vorangestellt. Das "E" für  "Einspritzmotor" konnte entfallen, da Vergasermotoren nun der  Vergangenheit angehörten, und auf eine Verschlüsselung der ohnehin  ersichtlichen Karosserievariante durch "C" oder "T" wurde ebenfalls  verzichtet.

Nach dem neuen Nomenklatur-System hießen die Cabriolets  nun E 220 Cabriolet und E 320 Cabriolet; auf dem Typenschild waren  allerdings nur Klassenzugehörigkeit und Hubraum dokumentiert. 

Für den sportlich ambitionierten Cabriolet-Liebhaber stand ab  September 1993 mit dem E_36 AMG eine leistungsstärkere Variante zur  Verfügung, die mit einem 195 kW starken 3,6-l-Vierventilmotor von  AMG ausgerüstet war. Das neue Topmodell der 124er Cabriolets hob  sich durch dezent vergrößerte Anbauteile auch stilistisch von  seinen weniger dynamischen Schwestermodellen ab. Frontspoiler,  Seitenschweller und Heckschürze waren in Wagenfarbe lackiert und  harmonisch in die Karosserieform integriert; abgerundet wurde das  Bild durch die serienmäßigen 17 Zoll-Leichtmetallräder im  AMG-Design. 

Um auch der weniger leistungsorientierten Kundschaft ein  preiswerteres Einsteigermodell anbieten zu können, wurde im März  1994 das seit Juli 1993 für den Export produzierte E 200_Cabriolet  ins Inlands-Verkaufsprogramm aufgenommen. Der Preis lag nochmals  gut 10.000,- DM unter der 2,2-l-Variante, dafür mußten aber im  Ausstattungsumfang einige Abstriche in Kauf genommen werden:  Leichtmetallräder, Lederpolsterung und Sitzheizung gehörten nicht  wie bei den Schwestermodellen zum Serienumfang, sondern waren nur  gegen Aufpreis erhältlich.

Die E-Klasse Cabriolets blieben als letzte Karosserievariante  der Baureihe 124 noch bis Juli 1997 in Produktion. Insgesamt wurden  33.952 Exemplare gefertigt, davon 15.380 mit Vierzylinder- und  18.572 mit Sechszylindermotor.

Der Exportanteil des  E 320 Cabriolets war mit mehr als 75 % überdurchschnittlich hoch,  ein Umstand, der insbesondere bei den exklusiveren Modellen des  Mercedes-Benz Pkw-Programms lange Tradition hat.


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Quelle: Mercedes-Benz-Classic